vhs Landkreis Gießen: Staatsministerin Maria Böhmer besucht Modellprojekt "Deutsch als Unterrichtssprache"

Lich. Wie können EU- und Nicht-EU-Lehrer/innen in Deutschland unterrichten? Am Dienstag, dem 31.1.2012 wurde beim Integrationsgipfel im Berliner Bundeskanzleramt ein Aktionsplan beschlossen, um die Zahl der Migrantinnen und Migranten im Öffentlichen Dienst zu erhöhen. Schon tags darauf konnte sich die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung im Landkreis Giessen davon überzeugen, wie dies ganz konkret umgesetzt werden kann. Seit Januar 2010 wird an der Volkshochschule das Qualifizierungsseminar "Deutsch als Unterrichtssprache" für Lehrerinnen und Lehrer aus den Ländern der EU und außerhalb der EU angeboten. Die Teilnehmerinnen der Lehrgänge - es sind zu über 90% Frauen - sind akademisch gebildete, hochqualifizierte Zuwanderinnen, die ein abgeschlossenes Hochschulstudium nachweisen können, über eine mehrjährige Berufserfahrung verfügen.

In dem Seminar bekommen die Teilnehmerinnen Deutsch als Unterrichtssprache vermittelt. Die Inhalte befassen sich mit dem Berufsfeld Schule. Die Kursbesucherinnen und Kursbesucher lernen neben der Sprache auch die Details des hessischen Schulsystems kennen. Angeregt wurde der mit einem anschließenden Erfahrungsaustausch verbundene Besuch der Staatsministerin Maria Böhmer (CDU) vom Bundestagsabgeordneten Rüdiger Veit (SPD), der sich ebenfalls mit Integrationsfragen intensiv befasst. Weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Landrätin Anita Schneider (SPD), Projektpatin Ursula Bouffier, Dr. Marieanne Ebsen-Lenz (vhs Lkr. Gießen), Bernhard S.T. Wolf (Hessischer Volkshochschulverband)  sowie Vertreter des vhs-Projektpartners Amt für Lehrerbildung (AfL). Staatsministerin Böhmer lobte das erfolgreiche Projekt, das den Intentionen der aktuellen, parteiübergreifenden
Integrationspolitik hervorragend entspreche.   

Pressebericht und Bilder.





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