Die Volkshochschule als kommunaler Dienstleister - Dokumentation des Workshops vom 3.Juli 2013

26 Kolleg/innen aus Hessen und Rheinlandpfalz nahmen am Workshop "Vhs als kommunaler Dienstleister" teil, der am 3. Juli 2013 in Kooperation mit dem DVV und den Landesverbänden Rheinlandpfalz und Mecklenburg-Vorpommern in Frankfurt stattfand.

In den meisten Bundesländern existieren seit Jahren vielfältige Kooperationen zwischen Volkshochschulen und institutionellen Kunden wie Kommune, Agentur für Arbeit, Unternehmen etc. Allerdings gestaltet sich dieses Aufgabenfeld sehr unterschiedlich und eher zufällig. Was fehlt ist eine systematische Auswertung der aktuellen Situation sowie vor allem Strategien zur weiteren Professionalisierung in diesem Aufgabenbereich.
Dies war der Anlass für die Pilot-Veranstaltung im Juli, deren Konzept nun für den Transfer in weitere Bundesländer zur Verfügung steht.

Ziele der Veranstaltung waren

  • Informationen zur Entwicklung des Geschäftsbereichs „Institutionelle Kunden“
  • Bestandsaufnahme zu bisherigen Aktivitäten/Erfolgen in den Regionen;
  • Informationen über Best-practice-Beispiele;
  • Identifizierung von Erfolgskriterien und Entwicklungsbedarfen;
  • Vernetzung der Volkshochschulen;
  • Verabredungen für eine weitere Zusammenarbeit.

Eingeladen waren neben den Volkshochschulleitungen nicht nur die Mitarbeiter/innen aus dem Programmbereich Beruf, sondern auch die Kolleg/innen aus den anderen Fachbereichen.

In seinen einleitenden Worten verdeutlichte Bernd Passens (DVV), dass institutionelle Kunden als attraktive Kooperationspartner für die Volkshochschule in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen haben. Anschließend unterstrich Dr. Kerstin Weinbach, Stadträtin der Universitätsstadt Marburg, die gute Zusammenarbeit mit der Volkshochschule und ihre vielfältige Eingebundenheit in die regionale Bildungslandschaft. Die Best-practice-Beispiele der Vhs Wetterau und der Kreisvolkshochschule Mainz-Bingen zeigten das breite Spektrum von Angebotsmöglichkeiten und Formen der Kooperation.
Am Nachmittag wurde gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen eine umfangreiche und differenzierte Analyse der aktuellen Situation erarbeitet, gemeinsam Perspektiven entwickelt, Handlungsbedarfe benannt und die nächsten Schritte überlegt (s. Ergebnisprotokoll)
Aufgrund der zunehmenden Bedeutsamkeit dieses Geschäftsbereichs äußerten die Teilnehmer/innen starkes Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit. Darüber hinaus zeigten sie sich sehr zufrieden mit dem Verlauf und den Ergebnissen der Veranstaltung.

Die Resultate werden im Bundesarbeitskreis Beruf im November vorgestellt und Unterstützungsmaßnahmen für und mit den Volkshochschulen entwickelt.





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